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Pöppe fordert sicheren Bahnübergang für GrundschülerInnen und Radfahrer

Bereits im Dezember 2020 haben die Freien Demokraten für die kommende Ratssitzung einen Antrag vorlegt, der eine sichere Radwegüberquerung am „Bahnübergang Hildesheimer Hellweg“ zwischen Neuenbeken und Benhausen fordert.

Die bereits bestehenden Geh- und Radwege werden durch den Bahnübergang unterbrochen und es kommt in der Folge zu einer gefährlichen Querung der Straße, weil sich Fußgänger und Radfahrer den Übergang mit PKWs teilen müssen. Durch einen Höhenversatz zwischen Fahrbahn und Radweg werde die Gefahr zusätzlich verstärkt. Die Freien Demokraten fordern nun eine Verlängerung des Geh- und Radweges über die Bahnschienen.

Sascha Pöppe, Stadtverbandsvorsitzender und Ortsvorsteher von Neuenbeken, sieht die Problematik besonders in einer steigenden Frequentierung: „Die Grundschule in Benhausen wird im Jahr 2022 voraussichtlich für fast ein Jahr durch Umbaumaßnahmen nicht nutzbar sein. Die Schülerinnen und Schüler werden währenddessen in der Grundschule im benachbarten Neuenbeken unterrichtet. Der Schulweg führt dann über eben diesen Gefährdungspunkt, der daher zwingend aufgelöst werden muss“.

Der deutliche Höhenunterschied zwischen Radweg und Bahnübergang ist darüber hinaus besonders für mobilitätseingeschränkte Personen, Personen mit Kinderwagen oder -anhängern problematisch und birgt große Gefahren. Auch eine Überquerung bei Dunkelheit ist sehr kritisch, da Fußgänger und Radfahrer aufgrund von fehlender Beleuchtung auf der Fahrbahn nur schwer bzw. spät von Autofahrern wahrgenommen werden.

Grundsätzlich verfolgt Pöppe das Ziel, die Radweginfrastruktur in Neuenbeken dauerhaft und nachhaltig zu verbessern, um eine attraktive Anbindung gewährleisten zu können. Der gestellte Antrag stellt die Weichen für Verhandlungen mit der Deutschen Bahn, die derzeit aufgrund des bestehenden Beschlusses einer Untertunnelung nicht möglich sind. Im Zuge der Planungen Benhausen sei auch hier eine Untertunnelung zur Prüfung vorgeschlagen worden. „Die Prüfergebnisse hierzu würden nach Erwartung der Verwaltung erst in einigen Jahren vorliegen und wir können an dieser Stelle vermutlich von einer Ablehnung ausgehen. Daher ist der beantragte Beschluss zur Verbesserung der Situation die Hoffnung auf eine kurzfristigere Verbesserung“, so Pöppe. Daneben soll es im Jahr 2021 wieder Förderprogramme vom Bund geben, die auf die Reduzierung von Gefahrenstellen abzielen und hier zum Einsatz kommen könnten.


10. Februar 2021

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