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Freie Demokraten sehen Handlungsdruck bei der Hauptverkehrsstraße in Neuenbeken – Pflastersteinbelag war damals ein Fehler

Die Freien Demokraten Paderborn sprechen sich für die Oberflächensanierung des Hildesheimer Hellwegs in Neuenbeken aus. Der bestehende und deutlich in die Jahre gekommene rote Pflastersteinbelag sollte, wie in einigen Teilbereichen bereits geschehen, ausgetauscht werden. Ein entsprechender Antrag hierzu wurde von der FDP-Fraktion im September 2021 an den zuständigen Ausschuss gestellt.

Der rote Pflastersteinbelag des Hildesheimer Hellwegs wurde vor mehr 30 Jahren durch eine Landesförderung realisiert. Sascha Pöppe, Ortsvorsteher in Neuenbeken, dazu: „Der Belag hat in den letzten Jahrzehnten massiv gelitten und wir können nicht weiterhin einfach dabei zuschauen. Mehrere Stellen mussten bereits provisorisch mit einem Asphaltüberzug versehen werden.“

Nötig werde dies immer wieder, weil der Pflastersteinbelag den gestiegenen Anforderungen an Gewicht und Frequentierung nicht mehr standhalte. An einigen Stellen zeigten sich auch aktuell wieder deutliche Senken in der Fahrbahn. Hierdurch werde der Verkehr beeinträchtigt und die Anwohnerinnen und Anwohner durch erhöhte Lärmemissionen belastet, meint Pöppe. Außerdem steige die Unfallgefahr durch schnellere Überfrierung des Fahrbahnbelages im Winter.

Durch die ferner erst vor kurzer Zeit durch die Verwaltung festgelegten Halteverbote entlang der Straße wird die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit außerdem regelmäßiger nicht mehr eingehalten, so der Eindruck der Anwohnerinnen und Anwohner. Eine Berücksichtigung von verkehrsberuhigenden Maßnahmen sei bei der Prüfung der Umsetzung in der Folge ebenfalls zu berücksichtigen. Bei diesen kann es sich auch beispielsweise erneut um durchdacht geplante Parkplätze handeln, die den ÖPNV nicht behindern, aber die Parkmöglichkeiten wiederherstellen und für eine Verkehrsberuhigung sorgen.

„Eine Beteiligung in Form von Straßenausbaubeiträgen ist dabei für Anwohner in jedem Fall zu vermeiden. Die Zweckbindung aus den erhaltenen Fördermitteln dürfte mittlerweile abgelaufen sein und die Maßnahme muss als laufende Instandsetzung KAG-frei umgesetzt werden“ so Pöppe, „schließlich haben die Anwohner, die damals auch selbst einen Ausbaubeitrag dazu zahlen mussten, diese falsche Entscheidung nicht zu verantworten.“


30. September 2021

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