FDP: „Senne-Sperrung für Tuner: Kooperation statt Konfrontation“

Posted on 24. Februar 2015

Die Paderborner Liberalen sprechen sich dafür aus, die wegen der Tunertreffen verhängte Teilsperrung der Paradestraße in der Senne aus verschiedenen Blickwinkeln heraus zu betrachten. Dass die Polizei konsequent gegen Raser vorgehen muss, steht völlig außer Frage“, stellt die stellvertretende FDP-Stadtverbandsvorsitzende Monika Walter fest.
„Gleichzeitig möchte die Polizei öffentlichkeitswirksam mit Betonsperren und Gräben sicherlich nicht zufällig vor dem bevorstehenden so genannten Carfreitag das Zusammenkommen von Autofans verhindern, und gerade dieses könnte von vielen Tunern als zurückkehrende Konfrontationstaktik durch die Polizei missverstanden werden, befürchtet Stadtverbandsmitglied Christian Rörig. „Dabei hatte es doch vor knapp zwei Jahren bereits einen vielversprechenden Fortschritt im Dialog aller Beteiligten gegeben“, erinnert sich der stellvertretende Bürgermeister und FDP-Fraktionsvize Karsten Grabenstroer, der am Runden Tisch zwischen Vertretern der Stadtverwaltung, des Ordnungsamtes, der Kreispolizei, des ADAC sowie Vertretern der Tuningszene vermittelte. „Leider zogen sich die damaligen Ansprechpartner der Tuningszene zurück, und die frisch geknüpften Kontakte zu den offiziellen Stellen brachen ab“, resümiert Grabenstroer enttäuscht. „Die jetzige Senne-Aktion der Polizei wird das eigentliche Problem, nämlich geeignete Treffplätze für eine Vielzahl von Paderborner und auch auswärtigen Autofreunden zu finden, nicht lösen, sondern lediglich verschieben. Das Katz-und Maus-Spiel zwischen Polizei und Tunern mit Platzverweisen und Anzeigen geht dann halt an anderen Stellen weiter“, ist sich Christian Rörig sicher.
„Deshalb sollten alle Beteiligten von einer Konfrontationslinie wieder hin zu einer Kooperationsbereitschaft gelangen. Verwaltung, Ordnungsamt und auch Polizei hatten seinerzeit Gesprächsbereitschaft signalisiert, und vielleicht finden sich auch aus der Tuningszene kompetente Ansprechpartner“, so die Liberalen abschließend.

Christian Rörig

Christian Rörig


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